08.01.2014

Aok - Seesand-Mandel-Kleie (erster Test)

Heute möchte ich eine ganz neue Erfahrung mit euch teilen. Letztens bei dm habe ich mich in dem Gesichtspflege-Gang umgesehen und geschaut, welche Produkte ich noch nie beachtet habe.
So stieß ich auf eine Verpackung von Aok mit der Aufschrift "Reine Haut ab 20". Da ich ja dieses Jahr 20 werde und schon viel Gutes von Aok gehört habe, habe ich mir das Produkt näher angeschaut und mich schließlich zu dem Produkt entschieden.

Zu dem Produkt: 

100 g für 2.25 € (bei dm-drogerie markt)

-wiederverschließbarer Beutel
-Seesand-Manel-Kleie mit weißem Tee & Ginseng-Extrakt
-reinigt porentief & mattiert sichtbar
-entfernt abgestorbene Hautschüppchen und verfeinert die Poren
-reduziert Pickel und Mitesser und beugt neuen Unreinheiten vor
-prebiotischer Wirkkomplex
-ohne Parabene



Inhaltsstoffe:

Aesculus Hippocastanum (Horse Chestnut) Flour, Quartz, Talc, Kaolin, Triticum Vulgare (Wheat) Kernel Flour, Triticum Vulgare (Wheat) Germ Powder, Prunus Amygdalus Dulcis (Sweet Almond) Oil, Camellia Sinensis Leaf Extract, Panax Ginseng Root Extract, Isopropyl Myristate, Disodium Lauryl Sulfosuccinate, Sodium Sulfate, Benzoic Acid, Benzyl Alcohol

Meine Anwendung:

Das Produkt kann man für 3 Dinge anwenden: für die tägliche Reinigung, als Peeling und als Maske. Je Anwendung steht eine andere Mischung auf der Verpackung beschrieben. Das Produkt, die Kleie, ist in pulverform (vergleichbar mit Mehl). Wenn man das Produkt als Maske anwenden möchte, benötigt man 1-2 Esslöffel von der Kleie. Da ich meist zu viel Produkt in den Standartmasken habe und sie mehrmals verwenden kann, dachte ich mir, dass ich erstmal mit 1 Esslöffel anfange. Dann sollte man die doppelte Menge Wasser dazumischen, also 2 Esslöffel Wasser. Das hab ich verührt bis eine relativ flüssige Masse heraus kam. Auf der Verpackung steht, es soll eine flüssig-feste Konsistenz haben. Also musste ich noch mehr Kleie dazumischen und am Ende kam eine sehr feste, bröckelige Masse heraus. Also musste ich wieder ein paar Tropfen Wasser dazumischen. So kam ich auf das Ergebnis:



Also eine Mischung aus fest und flüssig. Da muss man ein wenig herummischen, bis man die richtige Konsistenz hat. Aber das ist kein störender Faktor für mich, denn ich liebe rumpanschen :-)

Dann habe ich mein Gesicht mit Wasser abgewaschen und die Maske auf das noch leicht feuchte Gesicht aufgetragen. Auf der Verpackung steht, man soll die Maske etwa 5 Minuten wirken lassen und sich entspannen. Bevor ich mich allerdings entspannen konnte, musste ich feststellen, dass die Maske doch etwas bröckelt und hatte gleichzeitig Angst, dass sie mir vom Gesicht tropft. Das ist allerdings nicht der Fall gewesen. Das Auftragegefühl war wie nasser Sand, also eher wie ein Peeling. Allerdings sind die Peelingkörnchen sehr rau. 

So sieht die Maske frisch aufgetragen aus:



Ich dachte mir, dass 5 Minuten Einwirkzeit zu kurz ist, also habe ich die Maske ca. 15 Minuten einwirken lassen. Ich fragte meinen Freund, nach was die Maske denn riecht. Er meinte, sie würde nach Erde riechen. Ich empfinde den Geruch allerdings als Marzipan mit Mandel.

Das Abwaschen der Maske gestaltete sich als schwierig, denn die Maske war an vielen Stellen angetrocknet. Das heißt, sie bröckelte beim Abwaschen teils vom Gesicht, teils musste ich sehr rubbeln damit die Maske abging. Das tat meiner Haut gar nicht gut, gerade bei meiner empfindlichen Haut. An den Stellen wo die Maske noch feucht war ging sie besser ab. Daraus kann man schließen, dass die 5 Minuten Einwirkzeit doch reichen, weil dann die Maske nicht so angetrocknet ist.
Ich habe, im Vergleich zu anderen Masken, sehr lange zum Abwaschen gebraucht. Ein paar Sandreste waren noch auf meinem Gesicht zu sehen, die habe ich einfach mit einem Handtuch abgetupft als mein Gesicht trocken war, das ging dann sehr gut.

Das Ergebnis: 

Nach der Maske hatte ich sehr weiche Haut und ein extrem gereinigtes, reines Hautgefühl. Allerdings hat meine Haut danach gespannt, so dass ich sie eincremen musste. Ich denke, dass das an dem schmerzhaftem Abwaschen lag (an dem ich ja selbst dran Schuld war). Ob es gegen Unreinheiten wirkt, wird sich im Langzeittest zeigen, das kann ich euch erst berichten, wenn ich die Maske länger getestet habe. Dazu muss ich sagen, dass ich recht wenig Pickel habe, ich habe eher große Poren und Mitesser.

Ich finde es war eine sehr interessante Erfahrung, nicht schlecht, aber auch nicht berauschend gut. Aber wer weiß - vielleicht entpuppt sich dieses Produkt mit der Zeit als eins meiner Lieblinge.

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